Gartenschreiber
Wolfram Franke

Bäume und Sträucher

Zum Teil war das Gelände, auf dem ich unseren Kreativgarten anlegte, schon von Bäumen umgeben: ein paar Ahornen und Birken sowie einer Esche und einer sehr schönen Sommerlinde. Außerdem fand ich eingeschlagen einen Walnussbaum sowie einen Birnbaum. Auch ein paar Hundsrosen gab es.

Wildobst, Äpfel und Süßkirsche

Aus meinem Hausgarten brachte ich zwei Apfelbäume sowie einen Haselnussstrauch mit. Sie hätten dort mit den Jahren zu viel Platz eingenommen. Dem Haselstrauch fügte ich zwei weitere hinzu, alle drei Hasel stehen an der Nordseite des Erdwalls neben dem Walnussbaum. Außerdem habe ich dort zwei Kornelkirschen, nämlich die Wildart Cornus mas sowie deren Zuchtform mit etwas größeren Früchten ‘Jolico’ gepflanzt. Zur Zierde und für die Vögel wächst dort ein Pfaffenhütchen. Alle diese Bäume und Sträucher schützen den Garten vor Wind und Kälte von der Nordseite. Ein Süßkirschbaum ‘Hedelfinger’ bildet zusammen mit der Rose ‘New Dawn’ einen markanten Punkt im Garten.

Weidenruten als Laube, Rosenbogen und Zaun 

Weiden, sowohl die Korbweide als auch die Kätzchenweide und schließlich die Lorbeerweide spielen eine besondere Rolle. Die beiden ersten bilden eine lebende Rosenlaube – siehe auch Rosen. Aus den Ruten der Lorbeerweide habe ich einen lebenden Zaun gepflanzt sowie einen Rosenbogen am Eingang.

Erfahrung: Weiden vertragen auf Dauer weder Trockenheit noch Schatten. Nach mehr als zehn Jahre waren die inzwischen zu Stämmen herangewachsenen Weiden morsch. Ein Sturm warf sie mitsamt den Rosen um. Anstelle der Weiden ließ ich mir eine Konstruktion aus Armierungsstangen und Dachlatten als Gerüst für die Rosen einfallen.

Vitaminreiche Beeren

Ein Holunder mit dem Sortennamen ‘Haschberg’ ist gut drei Meter hoch gewachsen. Davor gibt es ein Himbeerspalier mit Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren ‘Autumn Bliss’ und ‘Golden Bliss’. An Beerenobst gibt es noch schwarze, rote und weiße Johannisbeeren sowie Stachelbeeren als Hochstämmchen.