Gartenschreiber
Wolfram Franke

Stauden und Kräuter

Nur wenige Bäume und Sträucher setzen Akzente in unserem Hausgarten: eine Eberesche, eine Hundsrose, ein Zierapfel, die Rose ‘Lemon Rambler’ sowie die in der norwestlichen Ecke des Gartens zu einer, heute mit Efeu berankten Laube zusammengewachsen sind. Für eine räumliche Kulisse sorgen rundum die Gehölze der Nachbarn. Sie lassen unseren Garten auch größer erscheinen, als er ist.

Blüten fast rund ums Jahr

Vor allem die Stauden auf den erhöhten, von Trockenmauern eingefassten Beeten sorgen für einen Blütenflor vom zeitigen Frühjahr bis spät in den Herbst. Während im Frühling vor allem Zwiebelblumen wie Schneeglöckchen, Krokus sowie Tulpen und Narzissen für frische Farben sorgen, liegt die Hauptblütezeit von Anfang Mai bis in den September hinein. 

Stauden ans Herz gewachsen

Ein paar Stauden sind uns besonders ans Herz gewachsen, allen voran der Diptam (Dictamnus albus). Er bildet den Mittelpunkt unseres Gartens. Nicht weit davon blüht im Halbschatten ein stattlicher Akanthus (Acanthus hungaricus), in voller Sonne eine weiße Spornblume (Centrantus ruber), davor ein Blausternbusch (Amsonia tabernaemontana). Auf dem hinteren Beet haben Salomonssiegel (Polygonatum biflorum), Herbstanemonen (Anemone hupehensis) sowie sowie die Staudenclematis (Clematis x tubulosa) mit dem Sortennamen ‘Cassandra’ einen üppigen Staudenflor gebildet. Unter dem Salomonssiegel hat sich Waldmeister aufgebreitet.




Diptam (Dictamnus albus)


Akanthus (Acanthus hungaricus)

Clematis x tubulosa  ‘Cassandra’




Spormblume (Centranthus ruber)

Salomonssiegel (Polygonatum biflorum) und Waldmeister (Galium odoratum)

Herbstanemone (Anemone hupehensis)